Was ist PRP?
PRP steht für Platelet-Rich Plasma (plättchenreiches Plasma) – eine innovative Therapie, die das körpereigene Blutplasma zur Regeneration der Haarwurzeln nutzt. Dabei werden Wachstumsfaktoren aus dem Blut aktiviert, die die Zellteilung und Durchblutung der Kopfhaut anregen.
Wie läuft eine PRP-Behandlung ab?
- Entnahme einer kleinen Menge Eigenblut aus der Armvene
- Trennung der Blutbestandteile in einer Zentrifuge
- Gewinnung des plättchenreichen Plasmas (PRP)
- Gezielte Injektion des PRP in die Kopfhaut an betroffenen Stellen
Der gesamte Vorgang dauert etwa 30–45 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden, ist die Behandlung besonders gut verträglich und frei von allergischen Reaktionen.
Wissenschaftliche Wirkung
Studien zeigen, dass PRP das Haarwachstum fördert, indem es ruhende Haarfollikel stimuliert und die Mikrozirkulation in der Kopfhaut verbessert. Die Wachstumsfaktoren aktivieren Stammzellen im Follikelbereich und verlängern so die Anagenphase – die aktive Wachstumsperiode des Haares.
Behandlungsfrequenz und Ergebnisse
In der Regel werden drei bis vier Sitzungen im Abstand von je vier Wochen empfohlen. Erste Verbesserungen der Haardichte und -struktur sind meist nach zwei bis drei Monaten sichtbar. Eine jährliche Auffrischung stabilisiert das Ergebnis langfristig.
Vorteile der PRP-Therapie
- Natürlich – keine chemischen Zusätze oder Fremdstoffe
- Minimalinvasiv und nahezu schmerzfrei
- Kaum Ausfallzeit, sofort gesellschaftsfähig
- Kombinierbar mit Haartransplantation oder Microneedling
Fazit
PRP ist eine wissenschaftlich fundierte, sichere und natürliche Methode zur Förderung des Haarwachstums. Durch die Nutzung körpereigener Regenerationsmechanismen lässt sich Haarausfall effektiv verlangsamen und das Haarbild sichtbar verbessern.








